| Auf dem Weg zum Superkeks |
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Kickerfiguren mit austauschbaren Trikots, vibrierende Kopfkissen als Wecker oder eine bananenförmige Dose für das entsprechende Obst — mit diesen Geschäftsideen konnte man beim Deutschen Gründerpreis für Schüler in den vergangenen Jahren mächtig absahnen. Auch etliche Gruppen aus der Region haben dieses Jahr wieder fiktive Unternehmen mit ausgefallenen Geschäftsideen ins Leben gerufen — wir haben zwei davon besucht. Wem die Schokoladen-Stückchen in den Keksen vom Supermarkt schon immer ein bisschen zu klein, hart oder einfach nur einen Hauch zu bitter waren, kann vielleicht schon bald aufatmen. Vier Schülerinnen des Erlanger Emmy-Noether-Gymnasiums wollen nämlich allen Plätzchen-Liebhabern den Weg zum Superkeks ebnen. Die Schülerinnen messen sich beim Gründerpreis mit 1216 Teams aus ganz Deutschland. Bis zum Mai müssen sie neun Aufgaben lösen, zum Beispiel einen Business-Plan entwerfen, eine Pressemitteilung schreiben oder eine eigene Homepage basteln. Auch einen Berater und einen Unternehmenspaten müssen sie sich suchen. Dem Bundessieger winkt ein Preisgeld von 1500 Euro, aber auch die örtlichen Sparkassen verteilen Gewinne. Unternehmenspate von „ChooseTheCookie“ ist Siegfried Beck, Chef der Tennenloher Großbäckerei. Das sollte den vier Mädchen helfen, nicht gar zu utopische Keks-Visionen zu entwickeln. Viel Arbeit bedeutet der Wettbewerb trotzdem. Jede Woche treffen sich die vier für zwei bis drei Stunden, um die Aufgaben gemeinsam zu lösen. „Der Erfolg hängt von der Gruppenzusammensetzung und dem Zeitmanagement ab“, meint Annette Grasnick, Wirtschaftslehrerin und Beraterin der Gruppe. Schließlich solle sich herausstellen, wer unter Druck am besten arbeite. „In den letzten Jahren waren die Gruppen immer ziemlich frustriert und gestresst“, erzählt Hannah. Die Schülerinnen lassen sich trotzdem nicht einschüchtern. Hannah will sich später sogar selbständig machen: „Ich würde gern ein Café eröffnen“, sagt sie. Miriam und Franziska sind ohnehin im Wirtschafts-Leistungskurs. Und wer wie Karin leistungssportmäßig voltigiert, also Handstände und andere akrobatische Kunststückchen auf einem galoppierenden Pferd vollführt, schreckt sowieso vor nichts mehr zurück. Mysteriöse Schriftzüge Doch die Konkurrenz ist groß. „Aktiv, anders, abwechslungsreich“, wollen zum Beispiel die vier Gründer von „Admiratio“ sein. Thomas Land, Max Gschwandtner, Nina Prokoph und Anh-Thu Nguyen (alle 18) vom Erlanger Marie-Therese-Gymnasium wollen Kleidungsstücke entwerfen, die mit der Körpertemperatur die Farbe ändert. Aber keine Angst: Das bedeutet nicht, dass Schweißflecken dann besonders gut zu sehen sind. Auf den eigentlich einfarbigen T-Shirts sollen lediglich wie von Geisterhand Muster und Motive erscheinen. „Wenn man in der Disco richtig abtanzt, sieht man dann einen coolen Spruch“, sagt Anh-Thu. Wer die entwerfen soll, ist offenbar schon klar: „Wir Mädels sind die kreativen Köpfe, die Jungs verstehen viel von Computern“, scherzt Anh-Thu. Sollten sie wirklich ein T-Shirt kreieren, wäre das freiwillig und nicht notwendig zum Gewinn des Gründerpreises. Profitieren könnten die vier aber von Nina, die 2007 in der erfolgreichsten Erlanger Gruppe war. Diesmal fürchten die „Admiratios“ vor allem eine Konkurrenz: „Die mit den Keksen“, meint Max. MARTIN MÜLLER
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Zukunft 

Schüler gründen fiktive Unternehmen — Kleidung mit wechselnder Farbe
heys und zwar habe ich eine frage...i...
Sehr guter, detailierter, ansprechend...
hmm ich hab da mit gemacht xD war lus...
Hallo Christine und Tina
sehr schönes Konzert gestern Abend! ...